Dr. Bernd Fahle
Stefanie Burg
Stefan Läufer
Christian Sammel

Diplom Ingenieure
Freie Stadtplaner
AKBW, SRL, DASL

Tel 0761 / 36875-0
Fax 0761 / 36875-17
Schwabentorring 12
79098 Freiburg
info@fsp-stadtplanung.de

News

ForumPlanenBauen

"Umweltschutz in der Bauleitplanung"

Die Ermittlung, Bewertung und sachgerechte Bewältigung von Umweltbelangen nehmen in der Bauleitplanung viel Raum ein. In den letzten Jahrzehnten haben die an die Planung gerichteten umweltrechtlichen Anforderungen kontinuierlich zugenommen. Dabei fällt es zunehmend schwer, mit den Entwicklungen Schritt zu halten und den Überblick nicht zu verlieren. Einer Gesetzesänderung folgt die nächste. Gerichtsentscheidungen, stellen Gesetze oder die bisherige Praxis in Frage. Für eine ordnungsgemäße Bauleitplanung ist es unabdingbar, die aktuellen Anforderungen zu kennen und zu berücksichtigen. Wer als Träger der Bauleitplanung dahinter zurückbleibt, hat im Spiel um einen ordnungsgemäßen Bebauungsplan schlechte Karten.

Im Jahr 2017 hat sich das in der Planung zu berücksichtigende Umweltrecht durch mehrere Novellierungen geändert. Dem Umweltschutz in der Bauleitplanung, den aktuellen Neuerungen und ihrer praktischen Relevanz widmen wir uns in unserem nächsten ForumPlanenBauen, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Einführend wird Dr. Björn Reith (W2K) einen Überblick über die umweltrechtlichen Neuregelungen geben, die für die Bauleitplanung relevant sind. Er wird insbesondere auf die Neuerungen des Baugesetzbuches, Bundesnaturschutzgesetzes und Wasserhaushaltsgesetzes (Hochwasserschutzgesetz II) sowie auf Regelungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingehen. Im zweiten Vortrag berichtet Dipl.-Ing. Christian Sammel (fsp Stadtplanung) aus stadtplanerischer Sicht über die Anforderungen an die ordnungsgemäße Berücksichtigung der Belange von Natur und Landschaft in der Bauleitplanung. Welche Anforderungen gelten bei den verschiedenen Verfahrensarten? Was hat sich geändert? Was sind die Knackpunkte bei den jeweiligen Umweltbelangen?

Im zweiten Teil befasst sich Dr. Claude Steck vom Freiburger Institut für angewandte Tierökologie GmbH (FrInaT) mit dem Artenschutz in der Bauleitplanung. Der Artenschutz ist eine wesentliche Voraussetzung für die naturschutzrechtliche Zulässigkeit von Bauleitplänen und erlangt hohe Bedeutung, da er der Abwägung durch die Kommunen nicht zugänglich ist. Die Vortragsreihe schließt Johannes Kupfer (W2K), der sich dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz und dessen Auswirkungen auf die kommunale Praxis annimmt. Das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz ist trotz seiner weitreichenden Folgen allgemein kaum bekannt. Es bietet etwa anerkannten Vereinigungen die Möglichkeit, Rechtsbehelfe gegen bestimmte Bebauungspläne und Genehmigungen zu ergreifen, ohne die Verletzung in eigenen Rechten geltend zu machen. Durch die aktuelle Gesetzesnovelle wurden die Rechtsschutzmöglichkeiten ausgeweitet.

Downloads: