Dr. Bernd Fahle
Stefanie Burg
Stefan Läufer
Christian Sammel

Diplom Ingenieure
Freie Stadtplaner
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News

ForumPlanenBauen - „Flächensparen und Innenentwicklung – Anspruch und Wirklichkeit“

Mit der letzten „BauGB-Novelle 2013“ wurde das Ziel verfolgt, die Innenentwicklung in den Kommunen weiter zu stärken. Der Außenbereich, insbesondere auch landwirtschaftlich genutzte Flächen sollen geschont und der Innenentwicklung Vorrang eingeräumt werden.

Der Bauleitplanung, die in der Verantwortung der Kommunen liegt, kommt bei der flächenökonomischen Siedlungsentwicklung eine Schlüsselfunktion zu. Das Land Baden-Württemberg verlangt bei Flächenneuinanspruchnahmen in Flächennutzungsplänen und in nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelten Bebauungsplänen einen stringenten Bedarfsnachweis und hat hierzu eine überarbeitete Version des sog. Hinweispapiers zur Plausibilitätsprüfung der Bauflächenbedarfsnachweise im Mai 2013 herausgegeben.

Die Themen des Flächensparens und der Innenentwicklung werden also Gemeinden, Planer und Bürger auch in Zukunft weiter intensiv beschäftigen. Dem Umgang mit diesen Themen und deren praktischer Relevanz widmen wir uns in unserem nächsten ForumPlanenBauen, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Stadtplanerin Heike Becker (Regierungspräsidium Freiburg) gibt einen Überblick über das Hinweispapier und wird aus der Sicht einer Genehmigungsbehörde erläutern, wie in der Planungspraxis damit umzugehen ist.

Die steigenden Anforderungen an die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbeflächen werfen die Frage auf, ob dies noch mit der Planungshoheit der Kommunen vereinbar ist. Mit dem Spannungsverhältnis von Flächensparen und Planungshoheit wird sich Rechtsanwalt Dr. Björn Reith (W2K) befassen und erläutern, aus welchen rechtlichen Gründen die Genehmigungsbehörde die Genehmigung eines Bauleitplans versagen könnte und welche Bedeutung dabei dem Hinweispapier zum Bauflächenbedarfsnachweis zukommt.

Geograf Stefan Flaig (Ökonsult GbR, Stuttgart) widmet sich der demografischen Entwicklung und den Anforderungen, die sich daraus für die Kommunen ergeben. Er wird sich die für unseren südbadischen Raum eher ungewohnte Frage stellen: Benötigen wir tatsächlich so viele Flächen für neue Wohnungen, oder bauen wir heute, aufgrund der demografischen Entwicklung den Leerstand von morgen? Müssen die Innenentwicklungskonzepte weiter greifen als bisher und beispielsweise den vorhandenen Wohnraum (z.B. tatsächlichen oder potenziellen Leerstand) einfach nur besser managen?

Stadtplanerin Stefanie Burg (FSP Stadtplanung) wird sich näher mit der Innenentwicklung in der Praxis befassen. Sie wird aufzeigen, wann die Nachverdichtung an ihre Grenzen stößt und welche Strategien und Instrumente es braucht um eine qualitativ wertvolle Innenentwicklung zu gewährleisten.

 

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