Dr. Bernd Fahle
Stefanie Burg
Stefan Läufer
Christian Sammel

Diplom Ingenieure
Freie Stadtplaner
AKBW, SRL, DASL

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ForumPlanenBauen

Baulandbedarf und Baulandentwicklung

Bekommen wir eine neue Wohnungsnot in Deutschland? Betrachtet man die südliche Hälfte der Republik, so ist in vielen Ballungsräumen eine erhebliche Knappheit an Wohnungen und an Bauland festzustellen. Im Einzugsbereich der Oberzentren ist es heute sehr schwer, familiengerechte Wohnungen zu finden. Niedrige Zinsen lassen die Nachfrage nach Baugrundstücken, Häusern und Wohnungen erheblich steigen. Das Angebot kann mit der Nachfrage nicht mithalten. In den Zentren wird bezahlbarer Wohnraum zur Mangelware.

Dem hohen Baulandbedarf widmen wir uns in unserem nächsten ForumPlanenBauen und gehen zunächst der Frage nach, ob wir in Freiburg schon wieder von einer Wohnungsnot sprechen können. Aufklärung verschafft uns Babette Köhler, Leiterin Projektgruppe neue Wohnbauflächen im Freiburger Baudezernat. Babette Köhler war langjährig Leiterin der Stadtentwicklung im Freiburger Stadtplanungsamt. Als Leiterin der Projektgruppe neue Wohnbauflächen hat sie sich intensiv mit der Nachfrage nach Wohnungen und den Möglichkeiten der Abhilfe beschäftigt.

In einem zweiten Vortrag wird Stadtplaner Stefan Läufer (Büro FSP) über kommunale Strategien der Baulandentwicklung und planerische Instrumente referieren. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen wird Herr Läufer unterschiedliche Herangehensweisen aufzeigen und auf der Grundlage seiner Erfahrungen bewerten. Daraus werden Handlungsempfehlungen abgeleitet und zur Diskussion gestellt.

Es ist kein Geheimnis, dass eine zentrale Ursache der Wohnraumknappheit an verfügbarem Bauland liegt. Dr. Melanie Markstein (Vermessungsbüro Markstein) wird aufzeigen, wie die Baulandumlegung als zeitgemäßes Instrument der Baulandaktivierung eingesetzt werden kann.

Schließlich beschäftigt die Unterbringung von Flüchtlingen Städte und Gemeinden sehr intensiv. Auch hier ist der Gesetzgeber wiederholt initiativ geworden. In der baurechtlichen Praxis werden die Erleichterungen des Gesetzgebers noch nicht ausgenutzt. Deshalb gibt Rechtsanwalt Johannes Kupfer (W2K) eine Übersicht über die Erleichterungen zur Unterbringung von Flüchtlingen.

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