Dr. Bernd Fahle
Stefanie Burg
Stefan Läufer
Christian Sammel

Diplom Ingenieure
Freie Stadtplaner
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News

16.05.2013 - Forum Planen Bauen

Lärmaktionsplanung 2. Stufe

 

 

Nach § 47d BImSchG sind Städte und Gemeinden verpflichtet, bis zum 18.07.2013 Lärmaktionspläne aufzustellen. Diese gesetzliche Verpflichtung trifft alle Städte und Gemeinden, die in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr oder Haupteisenbahnstrecken liegen. Damit wird nahezu jede zweite Kommune in Baden-Württemberg von der gesetzlichen Pflicht erfasst, Lärmaktionspläne aufzustellen. Als eine maßgebliche fachliche Grundlage für die Aufstellung von Lärmaktionsplänen hat die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg seit Februar die Lärmkarten für klassifizierte Straßen im Zuge dieser 2. Stufe der Lärmaktionsplanung im Internet bereitgestellt.

Leider war das Engagement der Städte und Gemeinden auf der 1. Stufe nicht so groß wie allgemein erwartet. Vielfach wurde die Chance, substantielle Verbesserungen für die Wohnqualität in Städten und Gemeinden zu erreichen, nicht erkannt oder nicht genutzt. Gleichwohl konnten Städte und Gemeinden mit der Lärmaktionsplanung auf Stufe 1 wichtige Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen können sich jetzt die Gemeinden der 2. Stufe zunutze machen.

Um Ihnen die Erkenntnisse, das Verfahren und die Zielsetzung vorzustellen, laden wir Sie ganz herzlich zu unserem nächsten Forum ein. Thema ist:

 Die Lärmaktionsplanung – 2. Stufe

 Wir haben Referenten eingeladen, die Ihnen aufgrund ihrer besonderen Erfahrungen auf der 1. Stufe der Lärmaktionsplanung einen Ausblick auf die jetzt nunmehr anstehenden Aufgaben berichten und wichtige praktische Hinweise vermitteln können. Herr Rechtsanwalt Dr. Dominik Kupfer (W2K) schafft die juristische Grundlage für die weitere Erörterung, indem er Inhalte, Pflichten und Chancen für die Kommunen bei und mit der Lärmaktionsplanung darstellen wird. Die fachliche Hinführung wird Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Wahl (RappTrans AG Basel-Freiburg) leisten. Er stellt die fachlich möglichen Maßnahmen zur Reduzierung der Umgebungslärmbelastung vor und bewertet diese. Während die Aufstellung der Lärmaktionspläne in den Händen der Gemeinden liegt, sind für die Umsetzung der in den Lärmaktionsplänen festgelegten Maßnahmen überwiegend staatliche Behörden zuständig. Dieses Verhältnis wird Herr Dr. Udo Weese (Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Referat 53 – Lärmschutz und Luftreinhaltung) beleuchten. Hierzu wird er den Kooperationserlass seines Hauses erläutern. Frau Dipl.-Ing. Stefanie Burg, fsp Stadtplanung, wird sich der Frage widmen, wie Bürger in das Verfahren zur Aufstellung von Lärmaktionsplänen möglichst effektiv und effizient eingebunden werden können. Herr Simon Blümcke, Bürgermeister der Gemeinde Hagnau am Bodensee, hat umfassende Erfahrung mit der Aufstellung und der Durchsetzung eines Lärmaktionsplans. Er wird sich der strategisch wichtigsten Frage zuwenden: Was bringt die Lärmaktionsplanung der Gemeinde und ihren Einwohnern konkret?

 

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